Marion Kellas

Meine Kunstwerke

Das bin ich ...


Mein Name:

Kennen Sie schon, ist hier unwichtig, ihn nochmal zu schreiben ...

Meine Berufe:

Dipl.-Ing. Architektin, Logopädin in eigener Praxis, freischaffende Künstlerin, Hausfrau, Ehefrau, Mutter ...

Werdegang:

Meine Lebenseinstellung: Ein ungebrochener Glaube an das Gute im Menschen, dem Fremden freundlich und aufgeschlossen gegenübertretend, nett und höflich zu allen.

Schon während des Studiums faszinierte mich die bildliche Darstellung von Gegenständen, Eindrücken, der Natur. Aus diesem Grund belegte ich im Studium Freihandzeichnen, Aquarellieren und künstlerisches Gestalten. Dort zeichnete sich ein vorhandenes Talent ab, das, nach Ansicht der Dozenten, förderungswürdig wäre. Einige meiner Werke wurden schon zu dieser Zeit ausgestellt.

Doch das Leben gab erst einmal einen anderen Weg vor; so fand ich mich als norddeutsche 'Deern' in Bayern wieder und wurde zum 'preißischen Madel'. Es dauerte einige Jahre, bis die saubere Luft zwischen den Meeren wieder meine Lungen füllen konnte. Nach mehreren Pleiten von Architekturbüros, bei denen ich angestellt war, und einem Todesfall eines meiner Arbeitgeber, teilte ich das Los der Arbeitslosen. Eine kurze Zeit verlief trübsinnig und nahezu hoffnungslos, ausgefüllt mit der Entwicklungsbegleitung meiner Kinder. Frei nach meiner Lebenseinstellung, niemals den Optimismus zu verlieren, beschloss ich, eine Ausbildung zur Logopädin zu beginnen. Diese wurde mit Erfolg absolviert und schon begann mit der Gründung einer eigenen Praxis, zusammen mit meinem späteren Ehemann, ein vollkommen neuer Lebensabschnitt.

Selbstständigkeit ist wirklich so, wie ein Sprichwort lautet: 'Ständig selbst'. Selbstständigkeit in Verbindung mit einem neuen Haushalt, mit Kindern aus meiner und seiner vorherigen Verbindung, im neu gekauften eigenen Haus, mit eigenartig agierenden und kontrollwürdigen Handwerkern, mit lokalen Behörden, die bei den 'Neuen' ihre Stärke beweisen wollten, mit Nachbarn, die immer gegenwärtig waren mit Ratschlägen der Art 'Hier ist es Sitte, dass ...', ließen wenig Zeit für die Ausübung einer künstlerischen Tätigkeit mit Farben und Pinsel.

Erst das konsequente 'Nein'-Sagen zu Anforderungen, die teils lächerliche Mitbewohner der Straße einforderten, ein 'Nein'-Sagen zum immer mehr werdenden fordernden Berufsstress und dem Freiwerden zweier Unter-Dach-Zimmer im Hause, brachten mir die Freiheit, Platz zu schaffen für Pinsel, Leinwände und unzählige Farben. Jetzt entstanden Bilder, die mein Innerstes ausdrückten, die Freiraum schufen für Betrachter, ihnen Gelegenheiten boten, meine eigenen Empfindungen und Gefühle zu erleben. Das Sehen und das Fühlen bildeten von jetzt an eine Gemeinschaft meines Schaffens. Ich wollte und will mit meinen Bildern nie eine Denkvorgabe geben, ich will die Freiheit schaffen und erhalten, dass Betrachter meine Bilder anschauen und sie die Freiheit haben, selbst zu erfahren, was ausgelöst wird, ausgelöst an Gefühlen, an Gedanken, an Erleben.

Und immer wieder schwingt in den Farben und den Motiven meiner Heimat mit, rau, windig, herzlich. Eindrücke fast der ganzen Welt, der vielen Länder, die ich bereist habe, das, was ich gesehen habe, das, was ich dort erlebt habe, haben Einzug gehalten in den Formen und Farben, aber frei für den Betrachter, zu sehen, was er zu sehen denkt, was er fühlt. Für den einen Enge und Begrenztheit, für den anderen Weite und Unendlichkeit, für den einen Wasser, für den anderen Anfang des Lebens, für den einen Himmel, für den anderen der Tunnel zum Weiter.

Trotz allem bin ich bodenständig, liebe den Geruch der feuchten norddeutschen Erde, die Jahreszeiten mit ihren vielen Farben und Gerüchen, die Gewächse meines Gartens, spreche mit den Zweigen eines Baumes oder den Ablegern einer Rose, verstehe die Sprache der Frösche, achte das Leben aller Formen und habe mir die Naivität des einfachen und wahren Menschen bewahrt. Manchmal brauche ich einen Aufpasser, der mich auf die Erde stellt, der mein größter Kritiker der Bilder ist, der seine Gefühle im Anblick meiner Bilder in Worte fassen kann. Dann greife ich zum Pinsel und male verbesserisch das, was ich als Feedback bekommen habe, manchmal aber ist der Papierkorb meine Rettung.

Ich bin dankbar, dass eine Einheit besteht zwischen meinem Beruf, der manchmal in Berufung übergeht, und meiner Möglichkeit, alles in Bildern, ob in Acryl, Aquarell oder sonstige Materialien zu verarbeiten. Und immer wieder entsteht ein Konglomerat zwischen der farblichen Darstellung meiner Gefühle und Eindrücke und der Darstellung des Gesehenen.

Mit jedem Bild, das entsteht, wird eine Geschichte meines Lebens erzählt, manchmal für mich selbst unfassbar, weil Gedanken und Gefühle zu Farben wurden, aber immer positiv farbenprächtig, übergreifend, schwallend, Tiefe vermittelnd, zum Nachdenken und zum Nachfühlen auffordernd. Und wenn man die Bilder sieht, kann es ein, dass man anfängt zu riechen, zu hören, zu fühlen.

          

Eben ein echter 'MaKe' (mein Signum), den jeder auf dieser Seite schon mal ansehen kann.


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